Besichtigung Bremer Straße

Veröffentlicht: 8. Mai 2013 in Blogpost
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Bremer Straße 16, Dresden

Bei diesem Objekt handelt es sich um ein altes Gewerbegelände das aus einer zweigeschossigen kleinen Villa an der Straße und einem dreigeschossigen Werkstattgebäude dahinter besteht. Die Villa ist zur Vermietung ausgeschrieben, eine Vermietung des Werkstattgebäudes ist aus baulichen Mängeln nicht möglich. Allerdings wird das Gebäude zur Nutzung überlassen.

Inwiefern sich eine Instandsetzung lohnt und ob eine Künstlervereinigung einen Mietvertrag bekommt, wird in den nächsten Wochen geklärt.

Besichtigung Amtsschlachthof

Veröffentlicht: 7. Mai 2013 in Blogpost
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Heute war der Besichtigungstermin für den Amtsschlachthof, die letzten Gebäude auf dem Ostragelände, die noch nicht verkauft oder umgebaut wurden. Der Amtsschlachthof steht unter Denkmalschutz und wird seit Anfang der 90er Jahre nicht mehr genutzt.

Das Gelände umfasst mehrere große und kleine Hallen, sowie zwei Wohnhaus-ähnliche Gebäude. Der Zustand der Grundmauern ist gut, jedoch müssen sobald wie möglich auf allen Gebäuden die Dächer repariert werden.

Die Stesad verwaltet für die Stadt das Gelände. Nach eigener Aussage gibt es zur Zeit keinen interessierten Investor, die Stadt ist einer Überlassung als Kulturgelände nicht abgeneigt. Dazu wird nun ein Konzept erwartet, in welcher Form eine Überlassung erfolgen kann. Proberäume lassen sich auf jeden Fall mit unterbringen, in welchem Rahmen, muss diskutiert werden.

Grob geschätzt ist mit einer Nutzung der Fläche in frühestens zwei Jahren zu rechnen, dann jedoch auch langfristig.

Fogo do RitmoDie zweite Kundgebung am gestrigen Donnerstag war trotz des diesigen Wetters warm und ein Erfolg. Dafür sorgte einerseits die Feuerschale, andererseits die Band Fogo do Ritmo, die mit Sambarhythmen nicht nur uns viel Spaß bereitete, sondern auch das Publikum der Dresdner Altstadt zum Innehalten brachte. Begleitet wurde die Show mit Jonglage- und Akrobatikeinlagen.

Neben Flyer und Faltblättern wurden vor allem Gespräche mit interessierten Passanten geführt. Das Kultur- und Freiraumproblem stößt schnell auf offene Ohren. Vor allem dann, wenn der Zusammenhang zwischen bezahlbaren Mieten, freien Kulturräumen und profitsüchtigen Investoren klar wird.

PassantenNächste Woche findet die Kundgebung am Elberadweg auf Höhe des Freiraum Elbtal statt, in zwei Wochen vermutlich wieder vor der Frauenkirche. Weitere musikalische Einlagen sind äußerst erwünscht!

Bilder zur Kundgebung auf Lothars Dresden Reportagen.

Zusammenfassung Probehaus-Treffen

Veröffentlicht: 15. April 2013 in Blogpost

Das ist die Zusammenfassung des gestrigen Treffens. Schönen Dank an alle, die da waren. Bitte tragt das weiter und informiert auch die gestern nicht anwesenden Bands.

Weiteres Vorgehen mit der Stadt
Die Bedarfsübersicht wird jetzt an die Stadt weitergereicht. Dann heißt es von der Seite her erst einmal abwarten, welche Rückmeldungen kommen.

Pressearbeit
Es gab Menschen, die sich mit der Presse beschäftigen wollen. Infos dazu findet ihr hier auf dem Blog. Wenn weitere Hilfe benötigt wird, schreibt das an die Mailingliste.

Private Immobilien
Wer Lust hat, sich um private Immobilien zu kümmern (Wächterhauskonzept o.ä.) kann sich an den Haushalten e.V. wenden. Die Menschen dort haben Erfahrung.

Nächstes Treffen
Zu guter Letzt gab es den Vorschlag ein weiteres Treffen abzuhalten, um weitere Bands einzubinden, die Presse auf das Haus aufmerksam zu machen und um einfach nur zu quatschen und zu grillen. Der Termin wird, wenn er steht, hier bekanntgegeben.

Treffen im Amt für Kultur

Veröffentlicht: 13. April 2013 in Blogpost
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Am gestrigen Freitag gab es einen Termin im Amt für Kultur und Denkmalschutz bei Herrn Dr. Klein, verantwortlich für Musik und Tanz. Dort ging es vor allem um einen Informationsaustausch und gegenseitiges Kennenlernen.

Das Kulturamt hat die Situation um Kreativräume in Dresden im Blick. Es wird mit dem Branchenverband der Kultur- und Kreativwirtschaft zusammengearbeitet um Probleme aufzudecken und geeignete Akteure werden in ihrem Bemühen, Arbeitsräume zu akquirieren, unterstützt.

Im laufenden Doppelhaushalt sind im Kulturetat keine gesonderten Mittel für die Nutzbarmachung von Liegenschaften für künstlerische Zwecke verankert. Über geeignete Unterstützungsmaßnahmen für die Kultur- und Kreativwirtschaft wurde und wird im Zuge der Haushaltsaufstellung jedoch kontinuierlich diskutiert.

In den nächsten Wochen wird das Kulturamt verwaltungsinterne Gespräche führen, um Lösungsansätze in Richtung städtische Immobilien zu erörtern.

Für privaten Leerstand empfahl Herr Dr. Klein, Anfragen für offensichtlich leerstehende Immobilien mit Adresse und Nutzungsabsicht an das Liegenschaftsamt zu senden.

Außerdem findet eine Vernetzung mit anderen Städten statt, um sich deren Erfahrungen und Konzepte mit Kreativraum anzuschauen.

Am vergangenen Mittwoch gab es ein Treffen mit Nils Burchartz, Aufsichtsrat Musikwirtschaft im Branchenverband für Kultur- und Kreativwirtschaft, und dem Stadtrat Torsten Schulze.

Ein Erhalt des Gebäudes ist äußerst unwahrscheinlich. Die Instandhaltungskosten liegen bei über 200.000 EUR, eine Sanierung würde mehr als eine halbe Million kosten. Mir wurde überall geraten, die Bemühungen nicht in die Erhaltung des Gebäudes zu stecken, da die Drewag keinen direkten Nutzen von einer Sanierung hätte.

Herr Schulze hat viel telefoniert. Er hat vorerst allgemeine Anfragen zu Proberäumen an so gut wie jeden städtischen Betrieb der mit Immobilien zu tun hat gestellt (Drewag, DVB, Stesad, Schulverwaltungsamt). Da gibt es auch schon einige allgemeine, positive Antworten.

Vermutlich wird es nicht darauf hinauslaufen, alle Bands in ein Gebäude zu bekommen, sondern an verschiedenen Standorten unterzukommen; einige davon auch nur als Zwischenlösung für zwei bis fünf Jahre. Um eine bessere Planung zu ermöglichen, wird sich eine Bedarfsübersicht gewünscht, wieviele Proberäume, in welcher Größe, für wieviel Quadratmeterpreis und mit welcher Mindestnutzungsdauer gewünscht sind. Er hat darauf hingewiesen, dass die jeweiligen Betriebe gern einen einzelnen Ansprechpartner haben, wenn es um die Proberaumvergabe geht um dutzende Einzelanfragen zu vermeiden. Ob dazu ein Verein oder eine Interessengemeinschaft gegründet wird oder man sich einer bestehenden Struktur anschließt, wird sich in Gesprächen zwischen den Bands klären.

Nils Burchartz vom Branchenverband hilft gern mit Rat und Infrastruktur. Er hat den Kontakt zum Stadtrat möglich gemacht.

Treffen mit dem Kulturbüro Dresden e.V.

Veröffentlicht: 11. April 2013 in Blogpost
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Am vergangenen Dienstag gab es ein Beratungsgespräch beim Kulturbüro Dresden. Das Gespräch verlief aufgeschlossen und informativ. Kurz zusammengefasst, lässt sich sagen, dass es kaum Leerstand in Dresden gibt und die Stadt selber so gut wie keine Immobilien mehr hat. Es wurde empfohlen, mit dem Anliegen nach Räumen zu den Kulturbeauftragten der Fraktionen zu gehen und das in stärkerer Zusammenarbeit mit der IG Freiräume. Das Ziel hierbei sollte die Sensibilisierung für die Situation von Kreativräumen in Dresden sein.